Bild verpixeln — Kennzeichen und Gesichter unkenntlich machen

Bild auswählen, Bereich mit der Maus oder dem Finger aufziehen, fertig. Auf Wunsch schwärzen statt verpixeln — das ist sicherer.

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Schritt für Schritt: Bild verpixeln

  1. Foto in das Feld ziehen oder klicken, um es auszuwählen.
  2. Art wählen: Verpixeln, Schwärzen oder Weichzeichnen.
  3. Mit gedrückter Maustaste ein Rechteck über den Bereich ziehen. Mehrere Bereiche sind möglich.
  4. Bild als PNG speichern. Der letzte Bereich lässt sich einzeln zurücknehmen.

Verpixeln oder schwärzen — was ist sicherer?

Schwärzen ist sicherer. Beim Verpixeln bleibt eine grobe Restinformation im Bild: Farben und Helligkeiten der Originalpixel werden gemittelt, nicht gelöscht. Bei schwacher Verpixelung und bekanntem Schriftbild — und ein Nummernschild hat ein sehr bekanntes Schriftbild — lässt sich daraus mit Aufwand etwas rekonstruieren.

Für Fotos, die öffentlich werden, ist Schwärzen deshalb die bessere Wahl. Wer verpixeln möchte, sollte die Stärke hoch genug wählen, dass keine Struktur mehr erkennbar ist. Dieses Werkzeug rechnet die Bereiche wirklich neu — es legt keinen Filter darüber, der sich wieder entfernen ließe.

Muss ich Kennzeichen unkenntlich machen?

Ein Kfz-Kennzeichen ist ein personenbezogenes Datum, weil sich darüber die Halterin oder der Halter ermitteln lässt. Wer ein Foto mit lesbarem Kennzeichen veröffentlicht — im Verkaufsinserat, auf der Vereinsseite, in sozialen Netzen —, verarbeitet damit personenbezogene Daten und braucht dafür eine Rechtsgrundlage.

In der Praxis ist es deshalb üblich und ratsam, Kennzeichen vor der Veröffentlichung unkenntlich zu machen. Dasselbe gilt für Gesichter unbeteiligter Personen, für Hausnummern in Verbindung mit dem Straßenschild und für Aufkleber, die auf eine Person schließen lassen. Dies ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung.

Fotos für Kleinanzeigen vorbereiten

Beim Verkauf über Kleinanzeigen sind drei Dinge auf Fotos regelmäßig zu viel: das Kennzeichen des Fahrzeugs, Gesichter im Hintergrund und Papiere mit Adressen, die im Bild liegen. Alle drei lassen sich hier in einem Durchgang abdecken.

Ein vierter Punkt bleibt unsichtbar: Fotos vom Handy enthalten oft den Aufnahmeort in den Metadaten. Wer ein Bild aus dem eigenen Wohnzimmer hochlädt, gibt damit unter Umständen die Wohnadresse preis. Beim Speichern über dieses Werkzeug werden solche Metadaten nicht mit übernommen, weil das Bild neu gezeichnet wird.

Häufige Fragen zu „Bild verpixeln“

Muss ich das Kennzeichen im Verkaufsinserat unkenntlich machen?

Ein Kennzeichen lässt Rückschlüsse auf die Halterin oder den Halter zu und gilt damit als personenbezogenes Datum. Es ist deshalb üblich und ratsam, es vor der Veröffentlichung abzudecken. Das ist eine allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Reicht Verpixeln oder muss ich schwärzen?

Schwärzen ist sicherer. Verpixelte Bereiche enthalten noch gemittelte Bildinformationen, die sich bei schwacher Stärke teilweise rekonstruieren lassen. Für Kennzeichen und Gesichter, die öffentlich werden, empfiehlt sich Schwärzen oder eine hohe Verpixelungsstärke.

Bleiben Standortdaten im Foto?

Nein. Das Bild wird beim Speichern neu gezeichnet, dabei gehen die Metadaten des Originals einschließlich Aufnahmeort und Gerätename verloren.

Kann man die Verpixelung rückgängig machen?

Nicht aus der gespeicherten Datei — die Bildpunkte werden tatsächlich ersetzt, nicht überdeckt. Solange du auf dieser Seite arbeitest, kannst du den letzten Bereich zurücknehmen.

Wird mein Foto hochgeladen?

Nein. Das Bild wird ausschließlich in deinem Browser verarbeitet. Es wird nicht übertragen und nicht gespeichert.

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