QR-Codes für Links, Text, WLAN, Telefon und E-Mail erstellen.
Statisch oder dynamisch — der wichtigste Unterschied
Ein statischer QR-Code enthält die Information direkt im Muster. Er funktioniert dauerhaft, solange das Ziel existiert, und niemand kann mitzählen, wie oft er gescannt wurde.
Ein dynamischer Code zeigt auf eine Adresse des Anbieters, die weiterleitet. Vorteil: Das Ziel lässt sich später ändern, und es gibt Statistiken. Nachteil: Läuft das Abonnement aus oder stellt der Anbieter den Dienst ein, führen alle gedruckten Codes ins Leere. Genau das ist schon Restaurants mit gedruckten Speisekarten und Kommunen mit Infotafeln passiert.
Für Aufkleber, Plakate und Visitenkarten, die Jahre halten sollen, ist ein statischer Code die sichere Wahl. Der QR-Code-Generator erzeugt ausschließlich solche Codes.
Wie groß muss ein QR-Code sein?
Die Faustregel lautet: Kantenlänge mindestens ein Zehntel des Leseabstands.
| Leseabstand | Mindestgröße | Beispiel |
|---|---|---|
| 30 cm | 3 × 3 cm | Visitenkarte, Flyer |
| 1 m | 10 × 10 cm | Aushang, Speisekarte |
| 3 m | 30 × 30 cm | Schaufenster |
| 10 m | 100 × 100 cm | Plakatwand |
Dazu kommt der Ruhebereich: Rundherum muss ein heller Rand von etwa vier Modulbreiten frei bleiben. Wird der Code randlos in ein farbiges Feld gesetzt, scheitern viele Scanner.
Fehlerkorrektur richtig wählen
QR-Codes enthalten Reservedaten, mit denen sich beschädigte Bereiche rekonstruieren lassen. Vier Stufen stehen zur Wahl: L verkraftet etwa 7 Prozent Schaden, M rund 15, Q etwa 25 und H bis zu 30 Prozent.
Für Bildschirmanzeige reicht L oder M. Für Druck auf Papier, das knicken oder verschmutzen kann, ist Q sinnvoll. Stufe H braucht man vor allem, wenn ein Logo in der Mitte platziert wird — dann fehlt dort ein Teil des Musters, und die Reservedaten gleichen ihn aus. Der Preis ist ein dichteres Muster, das größer gedruckt werden muss.
Kürzere Adresse, einfacherer Code
Je mehr Zeichen im Code stecken, desto feiner das Muster. Eine Adresse mit langen Kampagnenparametern erzeugt ein deutlich dichteres Bild als eine kurze. Für gedruckte Codes lohnt es sich daher, eine kurze, sprechende Adresse einzurichten.
Enthält die Adresse Sonderzeichen oder Umlaute, sollte sie korrekt kodiert sein — dafür gibt es den URL-Encoder.
Vor dem Druck testen
Drei Tests kosten fünf Minuten und ersparen einen Nachdruck: mit einem Android-Gerät und einem iPhone scannen, den Code in Originalgröße ausdrucken und aus dem geplanten Abstand scannen, und bei farbigem Code prüfen, ob der Kontrast reicht. Faustregel: dunkles Muster auf hellem Grund, niemals umgekehrt und nicht mit ähnlich hellen Farben.