Speichere Passwörter in einem Passwortmanager statt im Browser-Notizzettel. Für jeden Dienst ein eigenes Passwort.
Die Verarbeitung läuft vollständig in deinem Browser. Deine Dateien und Eingaben werden nicht übertragen.
Schritt für Schritt: Passwort-Generator
- Länge einstellen — 16 Zeichen sind ein guter Ausgangspunkt.
- Zeichenarten wählen oder in den Passphrasen-Modus wechseln.
- Passwort kopieren und im Passwortmanager speichern.
Was ein Passwort wirklich sicher macht
Entscheidend ist die Anzahl der möglichen Kombinationen, und die hängt vor allem an der Länge. Ein 16-stelliges Passwort aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen ist praktisch nicht durch Ausprobieren zu knacken.
Fast wichtiger ist aber: Jeder Dienst braucht ein eigenes Passwort. Wird ein Anbieter gehackt, probieren Angreifer die erbeuteten Zugangsdaten automatisiert bei anderen Diensten aus. Ein einzigartiges Passwort begrenzt den Schaden auf genau einen Zugang.
Passphrase statt Zeichensalat
Ein Passwort wie Kartoffel-Regen-Zaun-Klavier ist leichter zu merken und trotzdem sehr stark, weil es lang ist. Solche Passphrasen eignen sich besonders für die wenigen Passwörter, die man tatsächlich auswendig können muss — etwa das Hauptpasswort des Passwortmanagers oder die Anmeldung am Rechner.
Der Passphrasen-Modus setzt zufällige deutsche Wörter zusammen und ergänzt auf Wunsch Ziffern und Trennzeichen.
Warum die Erzeugung im Browser sicherer ist
Wird ein Passwort auf einem fremden Server erzeugt, muss man darauf vertrauen, dass es dort nicht protokolliert wird. Hier entsteht es lokal über crypto.getRandomValues, dieselbe Quelle, die Browser auch für Verschlüsselung nutzen.
Verwende trotzdem einen Passwortmanager: Er speichert die Zugangsdaten verschlüsselt und füllt sie nur auf der echten Anmeldeseite aus — ein wirksamer Schutz gegen gefälschte Seiten. Für zufällige technische Kennungen gibt es daneben den UUID-Generator.
Häufige Fragen zu „Passwort-Generator“
Wie lang sollte ein sicheres Passwort sein?
Mindestens 12 Zeichen, besser 16 oder mehr, aus verschiedenen Zeichenarten. Für besonders wichtige Zugänge wie das Hauptpasswort eines Passwortmanagers ist eine lange Passphrase sinnvoll.
Werden die erzeugten Passwörter gespeichert oder übertragen?
Nein. Sie entstehen ausschließlich in deinem Browser und werden nirgendwo protokolliert. Nach dem Schließen der Seite sind sie unwiederbringlich weg.
Muss ich Passwörter regelmäßig ändern?
Nach heutiger Empfehlung des BSI nicht ohne Anlass. Sinnvoll ist ein Wechsel, wenn ein Dienst von einem Datenleck betroffen war oder der Verdacht besteht, dass das Passwort bekannt geworden ist.
Sind Sonderzeichen Pflicht?
Sie erhöhen die Vielfalt, aber Länge wirkt stärker. Ein sehr langes Passwort ohne Sonderzeichen kann sicherer sein als ein kurzes mit. Manche Dienste verlangen Sonderzeichen allerdings ausdrücklich.
Was ist eine Passphrase?
Eine Aneinanderreihung mehrerer zufälliger Wörter. Sie ist lang, dadurch schwer zu knacken, lässt sich aber deutlich leichter merken als eine zufällige Zeichenfolge.
Zuletzt aktualisiert:
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Werkzeuge, die häufig zusammen genutzt werden
UUID-Generator
UUIDs nach Version 4 erzeugen — einzeln oder als Liste.
Hash-Generator
SHA-256 und weitere Prüfsummen aus Text oder Datei berechnen.
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Zufallszahlen ziehen — mit Bereich, Anzahl und ohne Wiederholung.
QR-Code-Generator
QR-Codes für Links, Text, WLAN, Telefon und E-Mail erstellen.
Lorem-Ipsum-Generator
Blindtext in wählbarer Länge — lateinisch oder deutsch.
QR-Code scannen
QR-Codes am Rechner auslesen — aus einem Bild oder mit der Webcam, ohne App.